Donnerstag, 31. Dezember 2009

Jahresrückblick 2009

Was ist der Stand der Dinge?

Fahrradweg
Von unserem Ziel eines durchgehenden Fahrradweges nach Leonberg sind wir - auch (aber nicht nur) aufgrund der Finanzsituation Leonbergs (Haushaltssperre) Lichtjahre entfernt. Immerhin wurde der Bypass um die unübersichtlich Kurve unter der Autobahnbrücke nicht nur als Schotterweg angelegt, sondern auch geteert. Dadurch erhöht sich die Akzeptanz durch die Radfahrer - vorausgesetzt er wird auch irgendwann beschildert.

An der grundsätzlichen Problematik ändert der Bypass freilich wenig: Schönwetter-Wochenenden sind auf der Wasserbachstrasse für alle Verkehrsteilnehmer ein Spießrutenlaufen.

Lärmsituation
Nach Auskunft von OB Schuler ist die Neuaufnahme der Topographie mittlerweile erfolgt, mit den Ergebnissen der Neuberechnung ist bis Ende März des neuen Jahres zu rechnen. Wir gehen davon aus, dass der OB uns dann darüber informieren wird. Interessant wird auch sein, von welcher Firma das neue Gutachten sein wird.

Das heisst für uns, dass wir bis dahin in der Warteschleife hängen. Was wir dann weiter machen werden/können/müssen, hängt von den Ergebnissen dieses Gutachtens ab. Der optimale Fall, dass die Ergebnisse so sind, dass sich das Regierungspräsidium zum Nachbessern der Lärmschutzmaßnahmen veranlasst sieht, dürfte aber gleichzeitig der unwahrscheinlichste sein.

In diesem Zusammenhang sei auch nochmal auf die permanente Mess-Stelle in der Wasserbachstraße verwiesen, die mittlerweile kalibriert wurde und für den Dezember fast durchgängig Messwerte jenseits von 49 dbA (Grenzwert bei Nacht) aufgezeichnet hat:
http://www.dfld.de/Mess.php?R=804&S=001


Die Neubepflanzung entlang der Autobahn ist zwar mittlerweile auch erfolgt, allerdings nicht durchgängig. So wurde etwa der Damm zwischen Wasserbachtalbrücke und Heuweg (noch?) nicht bepflanzt. Ob und wann diese zarten Pflänzchen sich positiv auf die Lärmbelästigung auswirken werden, muss sich auch noch zeigen. Schade, dass es für Pflanzen kein "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" gibt.




Sonntag, 11. Oktober 2009

Die "wahren" Ursachen des Autobahnlärms

Endlich ist es unserem Fotoreporter Norbert S. gelungen, die wahren Verursacher des Autobahnlärms vor die Kameralinse zu bekommen. Sehen sie selbst, wer da alles unter der Autobahnbrücke sein (Fabel-)Unwesen treibt ...


(Dieses wunderschöne Grafitti findet sich da, wo die S-Bahn unter der Wasserbachtalbrücke durchfährt.)

Dienstag, 22. September 2009

Bürgerbefragung zum Thema "Lärm"

Nachdem sich (Autobahn-)lärmgeplagte Silberberger Anfang August zum Aktionsbündnis "Lebenswerter Silberberg" zusammengeschlossen hatten, wollten wir herausfinden, wie stark der Lärm den ganzen Silberberg beeinträchtigt. Deshalb verteilten wir einen Fragebogen an alle Silberberger Haushalte.

Von den 398 verteilten Fragebögen sind bis zum 19. September 115 zurückgekommen (weitere 7 Fragebögen warten noch auf die Auswertung - wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich auch diese Bögen auswerten und dann die Grafiken entsprechend ändern), das ist ganz gut.

Zusammenfassung

Die Ergebnisse unserer Erhebung haben unsere Annahmen bestätigt. Die Lärmbelastung hat sich durch den Ausbau der A8 und die im Zuge dessen durchgeführten Lärmschutzmaßnahmen nicht verbessert, sie hat sich allenfalls lokal verändert. Etwa 60% der Anwohner (wenn wir davon ausgehen, dass der Rücklauf repräsentativ ist) fühlen sich durch den Autobahnlärm merklich oder sogar erheblich in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Und fast ebenso viele werden deswegen - zumindest manchmal - in ihrem Schlaf gestört. Fast die Hälfte der Befragten hält den Autobahnlärm für das größte vom Lärm verursachte Problem, noch vor den Güterzügen.

Die Befragung zeigt deutlich, dass der kleinste Teilort Leonbergs unter der Lärmbelastung leidet und dass hier dringend Handlungsbedarf besteht und Abhilfe geschaffen werden muss.


Ausgewählte Ergebnisse

Als erstes wollten wir natürlich wissen, wie die Silberberger die Lärmbelastung nach dem Ausbau der A8 und der Installation der sog.
Lärmschutzwand über die Wasserbachtalbrücke beurteilen.


In der oben gezeigten Grafik zeigt sich deutlich, dass nur 25% der Silberberger die Veränderungen subjektiv als besser beurteilen. Etwa gleich viele Befragte (ca. 35%) sehen keine Veränderung oder eine Verschlechterung.

Dass „nicht verändert“ nicht bedeutet, dass die Menschen mit der Situation zufrieden sind, sondern dass dies bedeutet, dass eine unbefriedigende Situation sich nicht verändert hat, zeigt sich ganz deutlich an der nächsten Frage, wo wir zu ermitteln versuchten, ob der Autobahnlärm irgendeine Auswirkung auf die Lebensqualität der Befragten hat.

Etwa 60% der Befragten antworteten, dass der Aurobahnlärm ihre Lebensqualität merklich (36,8%) oder sogar erheblich (22,8%) beeinflusst. Überhaupt keine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität geben lediglich 13% an.



Einen der massivsten Eingriffe in die Lebensqualität stellt die Störung des Nachtschlafes dar, da während dieser Zeit sich nicht nur Kraft und Energie für den nächsten Tag getankt werden, sondern weil hier auch wichtige Reparaturarbeiten im Zellstoffwechsel stattfinden. Schlafstörungen führen u.a. zu Stressreaktionen und und Lernstörungen. Nächtliche Lärmbelastung, das haben verschiedene wissenschaftliche Studien nachgewiesen, führen u.a. zu Blutdhochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Das Ergebnis unserer Befragung ist erschreckend: Nur ein Drittel der Befragten hat keine Einschlaf- oder Durchschlafprobleme aufgrund des Autobahnlärms. Fast die Hälfte der Befragten kann deswegen manchmal nicht ein- oder durchschlafen und in einem Fünftel der Haushalte kämpfen die Menschen häufig mit lärminduzierten Schlafproblemen. Und sind somit auch einer massiven gesundheitlichen Gefährdung ausgesetzt.



Die Hälfte der Befragten gibt auch an, dass sie der Autobahnlärm in ihren Lebensgewohnheiten teilweise oder massiv beeinträchtigt, weil sie z.B. ihren Balkon, ihre Terrasse nicht nützen wollen, weil es zu laut ist, oder weil sie bei geschlossenem Fenster schlafen müssen. Lediglich ein Fünftel der Befragten fühlt sich nie vom Lärm beeinträchtigt.



Schließlich wollten wir von den Silberbergern noch wissen, wie sie den Autobahnlärm in Relation zu anderen Lärmquellen beurteilen, welche Lärmquellen stören sie am meisten?

Wir haben fünf mögliche Lärmquellen vorgegeben und wollten, dass diese von den Befragten in eine Rangreihenfolge gebracht werden. Bei der Auswertung haben wir die Rangreihenfolge dann entsprechend gewichtet (Rang 1 wurde mit 5 multipliziert, Rang 2 mit 4, usw.), damit eine übersichtliche Grafik entsteht.


Dabei zeigt sich, dass der Autobahnlärm – allerdings fast gleich auf mit dem Lärm, der von den Güterzüge verursacht wird – den Silberbergern tatsächlich am meisten zu schaffen macht. Auf Rang 1 setzten 48% der Befragten den Autobahnlärm und 31% den Lärm, der von den Güterzügen verursacht wird.

Weitere Lärmquellen, die in den Antworten auf die beiden offen formulierten Fragen genannt wurden, waren

- die Kopfsteinpflastereinlagen auf der Wasserbachstraße, die offenbar genau das erreichen, was die Anwohner nicht wollen: sie stellen ein zusätzliches Lärmärgernis im ohnehin schon lärmgeplagten Umfeld dar,

-spät nachts am S-Bahnhof randalierende Menschen (Jugendliche)
-nächtliches Hundegebell
-Hubschrauber und Bundeswehrflugzeuge (Fallschirmspringer)

Außerdem monieren Anwohner der Wasserbachstraße, dass sich durchfahrende Fahrzeuge häufig nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten bzw. dass auch das kräftige Beschleunigen nach der Spielstraße unnötigen Lärm verursacht. Einige Befragte würden sich hier häufigere Kontrollen wünschen.




Mittwoch, 9. September 2009

"Flüsterasphalt" - ein mehrschneidiges Thema

Die Teufel der ausgebauten A 8 steckt im Detail, das ist klar.

Zum Detail, über das man Bescheid wissen sollte, gehört auch der so genannte "Flüsterasphalt" (offenporiger Asphalt), der auch für Teilstücke der A 8 in Wohnsiedlungsnähe verwendet wurde, wie Michael Schmidt von der Leonberger Kreiszeitung heute in seiner Kolumne aufklärt.

LKZ 09.09.2009 -> Bitte auf das LKZ-Bild klicken

Urheberrechtlicher Hinweis: Der LKZ-Ausschnitt wurde mit freundlicher Genehmigung der Leonberger Kreiszeitung eingestellt.

Der offenporige Asphalt war aktuell zudem Thema eines Forschungsprojekts des Lehrstuhls für Straßenplanung und Straßenbau am Institut für Straßen- und Verkehrswesen der Universität Stuttgart: http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2007/6.html


Zur Problematisierung der bisherigen Lärmmessung s. einen weiteren Link zum benannten Lehrstuhl: http://www.isv.uni-stuttgart.de/sus/forschung/abgeschlossen/verkehrslaermforschung/index.html

Freitag, 4. September 2009

Silberberger Lärmproblematik mit OB Schuler im SIT

Am 28.08.2009 besuchte Oberbürgermeister Schuler kurzentschlossen Silberberg zu einem zweistündigen, intensiven und sehr offenen Gespräch über die Lärmemmissionen von der A8.
Teilgenommen haben der Vorsitzende des Bürgervereins Hansjörg Hoffmann und einige vom Lärm betroffene Silberberger Mitbürger.

Beklagt wurde eine subjektiv festzustellende Zunahme des Autobahnlärms, jedenfalls an bestimmten Stellen im Ortsteil (obwohl gleichzeitig an anderen Stellen durchaus auch Verbesserungen beobachtet werden). Als Ursache für die Verschlechterung vermuten die Betroffenen, dass die Berechnungen der Lärmschutzmaßnahmen auf inzwischen veralteten oder vielleicht sogar auf fehlerbehafteten Annahmen beruhen.

Herr Schuler sagte uns in dem konstruktiven und lösungsorientierten Gespräch zu, die folgenden Themen aufzugreifen:
  • Prüfung, ob die Lärmschutzmaßnahmen bereits abgenommen sind und inwieweit deren technische Wirksamkeit nachgewiesen wurde.
  • Abstimmung mit dem Regierungspräsidium mit dem Ziel, die durch die Baumaßnahmen veränderte Topographie im Spätherbst neu zu vermessen.
  • Bitte an das Regierungspräsidium, eine Neuberechnung gemäß aktueller Annahmen und Daten bis zum nächsten Frühjahr durchzuführen.
  • Unterstützung unseres Anliegens, die Lärmschutzwälle möglichst noch im Herbst 2009 mit schnell wachsender Vegetation zu bepflanzen.
Heute hat Herr Schuler eine erste Rückmeldung zu seinen weiteren Bemühungen gegeben: So teilt er u. a. mit, dass das Regierungspräsidium ihm bereits jetzt zugesagt hat, eine Neuberechnung der Lärmbelastungen vorzunehmen. Dazu soll nach Abschluss der Vegetationsperiode (im Herbst) eine Befliegung und im Anschluss daran die entsprechende Berechnung durchgeführt werden.

Na wunderbar ...

Übern Zaun: Luftverkehrlärm im Ramtel nur gefühlt?

Auch die Bewohner des Leonberger Ramtel sind durch starken Flugverkehrlärm beunruhigt und genervt.

Das Regierungspräsidium gibt jedoch in seinem Antwortschreiben an Oberbürgermeister Schuler Entwarnung: Die Lage habe sich wohl nicht fühlbar verändert, und die Zunahme der Lärmemissonen durch Überflüge sei eher ein subjektives Problem. Siehe dazu die Leonberger Kreiszeitung von heute.

LKZ 04.09.2009 -> Bitte auf das LKZ-Bild klicken


Urheberrechtlicher Hinweis: Der LKZ-Ausschnitt wurde mit freundlicher Genehmigung der Leonberger Kreiszeitung eingestellt.

Freitag, 28. August 2009

Lärm im Landtag

Am 18. August 2009 brachten grüne Abgeordnete einen Antrag ein, dass der Landtag beschließen soll "die Landesregierung zu ersuchen zu berichten", u.a. wie sich im Vergleich zum Planfeststellungsverfahren von 1997 die aktuelle Lärmsituation entlang der A8 nach Abschluss der Bauarbeiten darstellt.

Wer den ganzen Antrag lesen möchte, kann ihn hier einsehen:

http://www.landtag-bw.de/dokumente/initiativen/initiativen.asp?Art=AN&Drs=14_5002


Ein Antrag ist natürlich noch kein Beschluss. Wenn wir erreichen wollen, dass sich der Landtag mit der Lärmsituation entlang der Autobahn befasst, dann müssen wir auch Politiker der anderen Fraktionen für das Thema sensibilisieren.

Für den Bezirk Leonberg sitzen folgende Politiker und Politikerinnen (alphabetisch geordnet) im Landtag:

Heiderose Berroth, FDP
e-mail: Heiderose.Berroth@FDP.Landtag-BW.de

Birgit Kipfer, SPD
e-mail:
birgit.kipfer@spd.landtag-bw.de

Sabine Kurtz, CDU
e-mail: sabine.kurtz@cdu.landtag-bw.de

Dr. Bernd Murschel, Grüne
e-mail:
Dr.Bernd.Murschel@gruene.landtag-bw.de

Wir haben diesen Abgeordneten unsere Stimme gegeben, dann werden sie sicher kein Problem damit haben, uns ihr Ohr zu leihen!



Donnerstag, 27. August 2009

... und Lärm im Bundestag

Das Schöne am Wahlkampf ist, dass die Politiker auf einmal ganz bürgernah werden und immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen haben.

Probieren Sie es doch einmal aus!

Hier die e-mail-Adressen einiger Kandidaten aus dem Wahlkreis Böblingen:
(alphabethisch geordnet)

Clemens Binninger, CDU: clemens.binninger@bundestag.de
Franziska Engehausen, SPD: team@franziska-engehausen.de
Florian Hasslet, Die Grünen: florian.hassler@gruene.de
Florian Toncar, FDP: florian.toncar@wk.bundestag.de

Was kann ich persönlich gegen Verkehrslärm tun?

Die meisten von uns befinden sich, was den Verkehrslärm anbelangt, nicht nur auf der Seite der Geschädigten, sondern auch auf der Verursacherseite, denn die meisten von uns fahren selbst mit dem PKW.

Bei PKWs gilt, dass ab etwa 40 km/h die Rollgeräusche der Reifen stärker sind als die Motorengeräusche, die das Fahrzeug erzeugt. Und je schneller man fährt, umso lauter werden diese Rollgeräusche. Was sich daraus für das eigene Fahrverhalten ergeben sollte, muss hier nicht ausgeführt werden.

Mittelfristig sollte man beim nächsten Reifenkauf auch mal an seine Mitmenschen denken und sich bei seinem Reifenhändler nach geräuscharmen Reifen erkundigen. Und wenn man dann noch ein Modell mit geringem Rollwiderstand aussucht, verringert sich sogar auch noch der Spritverbrauch - vorausgesetzt der Reifendruck stimmt. Geräuscharme Reifen mit geringem Rollwiderstand tragen das Umweltzeichen.


Dienstag, 25. August 2009

Unsere Zwischenlösung

Hier nochmal die Karte mit den unterschiedlichen Vorschlägen zur Gestaltung des Radweges unter der Wasserbachtalbrücke.
Rot ist der Radwegeverlauf eingezeichnet, wie ihn das Regierungspräsidium vorschlägt bzw. ausführen wird. Grün ist unser Vorschlag eingezeichnet, wie die Stadt Leonberg den Radweg weiterführen muss, damit die Querung der Wasserbachstraße ohne Gefährdung durch den nachfolgenden Verkehr möglich ist.



Dass es bei unserem Vorschlag nicht darum geht, die Stadt mit unsinnigen Forderungen zu ärgern - ein Eindruck, der beim Blick auf die Karte leicht entstehen könnte - wird erst deutlich, wenn man tatsächlich vor Ort ist und sich in die Situation des abbiegenden Radfahrers hineinversetzt.

Unsere Forderung nach einem lückenlosen Radweg zwischen Leonberg und Silberberg bleibt unabhängig davon natürlich bestehen.

Freitag, 21. August 2009

Ortstermin mit OB

Kaum war die Arbeitsgruppe Rad-Fußweg und Straße mit den Ergebnissen der Ortsbesichtigung an die Öffentlichkeit getreten, kam die Stadtverwaltung in der Person der Ersten Bürgermeisterin und früheren Baubürgermeisterin Inge Horn, auf uns zu. Und so wurde für den 20. August ein weiteres Treffen unter der Wasserbachtalbrücke vereinbart. Mit von der Partie waren von unserer Seite der Vorsitzende des Bürgervereins, Hansjörg Hoffmann, Manfred Schmitt, Michael Nitsche und Angie Weber-Streibl. Frau Horn hatte Herrn Wieland vom Planungsamt dabei, außerdem hatte auch Oberbürgermeister Schuler ein paar Stunden vor dem Treffen sein Kommen angekündigt.

Alle Anwesenden waren sich schnell einig, dass unsere Kritik an an der Einmündung des vom RP geplanten Radweges (vgl. unsere Blogbeiträge vom 14./15. August) berechtigt ist. Allerdings ist eine vernünftige Einmündung in den Radweg nur durch den Erwerb von angrenzendem Privatbesitz möglich und dies erfordert Verhandlungen mit dem Besitzer. Es macht aber wenig Sinn, die vom RP beauftragten Arbeiten bis zu einem Verhandlungsergebnis ruhen zu lassen.

Daher einigten sich die Anwesenden auf einen Stufenplan:

- Die Arbeiten werden zunächst entsprechend dem Plan des RP fortgeführt, jedoch mit dem Unterschied, dass die Verdohlung eines angrenzenden Wassergrabens gleich so ausgeführt wird, dass sie dem von uns vorgeschlagenen Verlauf des Radweges nicht zuwider läuft.
- Haben sich Stadtverwaltung und Privatbesitzer geeinigt, dann kann wird die Einmündung so weit Richtung Leonberg verlegt, dass eine übersichtliche Einmündung in den Radweg entsteht.
- Einen geteerten Radweg lehnten die Vertreter der Stadt ab, denn teeren bedeutet immer versiegeln und dann müssten entsprechende Ausgleichflächen geschaffen werden. Stattdessen soll ein sog. wassergebundener Belag (high-end-Schotter?) Verwendung finden.

- Um weiter für einen durchgängigen Radweg zwischen B295 und Silberberg zu kämpfen, geht unsere Arbeitsgruppe auf die Radwegekommission der Stadt Leonberg zu.

Außerdem hat sich unsere Arbeitsgruppe bereit erklärt, ein erstes Gespräch mit dem Besitzer des Grundstücks, Herrn Keppler, zu suchen. Dies ist zwischenzeitlich geschehen, das Gespräch blieb allerdings ergebnislos.

Als weiteres Bonbon brachten uns die Vertreter der Stadt die Nachricht mit, dass bis zum Herbst die Straße, die sich immer mehr zur Schlaglochpiste entwickelt (angeblich haben schon Leute ihre Reifen ruiniert bzw. sich gegenseitig die Außenspiegel abgefahren), im Auftrag des RP instandgesetzt wird. Frau Horn ist bei dieser Gelegenheit auch nochmal Gerüchten entgegen getreten, die Stadt hätte hier irgendetwas versäumt: es wurde vor Beginn der Bauarbeiten eine Bestandsaufnahme durchgeführt und anhand von Fotos dokumentiert.

Gemeindeübergreifende Bündnisse

Die Erkennntis, dass bestimmte Umweltprobleme gemeindeübegreifende Abstimmung oder gar Bündnisse schlicht notwendig machen, scheint sich ganz allmählich durchzusetzen, wie sich dem Artikel zum Thema "Feinstaub" in der Leonberger Kreiszeitung entnehmen lässt (S. 21 unten)

LKZ 21.08.2009 -> Bitte auf das LKZ-Bild klicken

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Donnerstag, 20. August 2009

Jetzt reicht's! Wieder eine neue Aktionsgemeinschaft

Auch an der A 81 regt sich Widerstand gegen zusätzliche Lärmbelastung durch an sich wohl erforderliche, zeitweise Freigabe der Standspur.

LKZ 20.08.2009 -> Bitte auf das LKZ-Bild klicken

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Umweltbelange in der Region Stuttgart: ein wogendes Feld

Umweltbelange allenthalben: Regierungspräsidium und Regierungspräsident Schmalzl haben es als Hauptzuständige im Moment nicht leicht, wie man dem Leitkomentar im Stuttgarter Teil der heutigen Leonberger Kreiszeitung entnehmen kann.
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Urheberrechtlicher Hinweis: Der LKZ-Ausschnitt wurde mit freundlicher Genehmigung der Leonberger Kreiszeitung eingestellt.

Mittwoch, 19. August 2009

Die Fahrradzählung im (Sonn-) Tagesverlauf

So sieht das Ergebnis der Fahrradzählung bildlich aus:

Zum Betrachten bitte auf die Grafik klicken!

Radweg-Echo pflanzt sich fort

Auch die Ortsbegehung und die sonntägliche Verkehrszählung des Aktionsbündnisses "Lebenswerter Silberberg" fand in der lokalen Presse Widerhall.

Stuttgarter Stadtanzeiger 19.08.2009
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Urheberrechtlicher Hinweis: Der Ausschnitt wurde mit freundlicher Genehmigung des Stuttgarter Stadtanzeigers eingestellt.

Dienstag, 18. August 2009

Echo von überm Zaun: Lärm

Die ausgebaute A 8 sorgt nicht nur in Silberberg für Lärmärger:
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Radweg-Echo

Zum Nachlesen: Ein weiterer Artikel in der Leonberger Kreiszeitung zum Radwegthema - dieses Mal als Leitkolumne auf S. I:
LKZ 18.08.2009 -> Bitte auf das LKZ-Bild klicken.
Urheberrechtlicher Hinweis: Der LKZ-Ausschnitt wurde mit freundlicher Genehmigung der Leonberger Kreiszeitung eingestellt.

Montag, 17. August 2009

Neuer Radweg schon begonnen?


Wahr ist, dass die Stadt Leonberg im Bereich der Wasserbachtalbrücke einen gesplitteten Radweg anlegen will.

Falsch hingegen ist, dass dies die ersten Versuche dazu sind.









Idee und Foto: Norbert

Sonntag, 16. August 2009

Verkehrszählung

Heute war Kaiserwetter (wie man in Österreich sagt), das Thermometer zeigte am Nachmittag mehr als 30 Grad und unsere Prognose, dass heute - trotz Schulferien - viele Fahrradfahrer zwischen Silberberg und Leonberg unterwegs sein werden, wurde in beeindruckender Weise bestätigt. Schon zwischen 8.00 und 9.00 Uhr morgens wurden die ersten 20 Fahrradfahrer Richtung Silberberg registriert.

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle auch an alle, die heute gezählt haben. Wir hatten gestern innerhalb von 10 Minuten spontan eine 11-stündige Verkehrszählung auf die Beine gestellt!

Und am Ende unserer Aktion hatten wir sagenhafte 742 Radfahrer gezählt, davon 401 in Richtung Silberberg und 341 in Richtung Leonberg. Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr waren alleine Richtung Silberberg 72 Radfahrer unterwegs, das ist mehr als ein Radfahrer pro Minute!! Damit waren heute mehr Radfahrer als Autos (ingesamt 662, davon 298 Richtung Silberberg und 364 Richtung Leonberg) unterwegs. Fußgänger und Jogger und sonstige Fahrzeuge, wie Wohnmobile, Traktoren, Pferdewagen (2) und Motorräder fielen im Vergleich dazu kaum ins Gewicht.

Dies bestätigt unsere Annahme, dass die Wasserbachstraße am Wochenende eine der Hauptachsen in Richtung Nordschwarzwald sein dürfte. Kein Wunder, denn es gibt kaum eine Radtourenempfehlung in diese Richtung, die nicht über die Wasserbachstraße führt. Unsere Zahlen veranschaulichen überdeutlich, dass ein Radweg auf dieser Verbindungsstraße dringend benötigt wird.

Dass bei durchschnittlich 136 Verkehrsteilnehmern pro Stunde auf einer so schmalen und im Brückenbereich unübersichtlichen Straße das Risikopotential hoch ist, konnten einige unserer Zähler mit eigenen Augen beobachten: Es gab einige brenzlige Situationen und Beinahe-Unfälle, gerade im Brückenbereich. Muss es erst Tote geben, bevor etwas geschieht?

Samstag, 15. August 2009

Ortstermin unter der Autobahnbrücke

Am heutigen Samstag, 15.August, traf sich die Fuß- und Radweggruppe zum Ortstermin unter der Autobahn - selbstverständlich per Rad oder zu Fuß.



Bärbel Schwarz hatte auch Her
rn Keppler (auf dem Bild beide im Gespräch), den Besitzer des Bauernhofs, der direkt an die Brücke angrenzt und dem aufgrund des absurden Fahrbahnverlaufs jede Nacht die aufgeblendeten Scheinwerfer der nach Silberberg fahrenden Autos das Wohnzimmer erhellen, zu unserem Termin eingeladen.

Herr Keppler erzählte uns auch, dass er dem Regierungspräsidium ein Stückchen Land kostenlos angeboten hatte, dann hätte man die Strasse von der Brücke aus geradlinig nach Silberberg führen können. Das RP hat das großzügige Geschenk abgelehnt, die Straße wäre dann nämlich um 20 m länger geworden.



Anhand einer Luftbildaufnahme und der Kartierung über den Verlauf des geplanten Radweges sind wir die Strecke abgegangen. Von Silberberg kommend ist das Einfädeln auf den Radweg problemlos möglich und auch aus Leonberg kommend ist das Queren der Fahrbahn relativ unproblematisch, da der Straßenverlauf hier gerade und übersichtlich ist.

Mehr als unglücklich gewählt ist allerdings die Stelle, an der man von Leonberg kommend auf den Radweg wechseln soll, denn diese liegt genau hinter einer langgezogenen, leichten Rechtskurve. Hier kann weder der Radfahrer sehen, ob von hinten ein Auto kommt, noch kann ein von hinten kommender Autofahrer rechtzeitig bremsen. An dieser Stelle muss die Planung ganz klar nachgebessert werden. Dass Herr Keppler, dem das dafür nötige Grundstück gehört, sich der Stadt gegenüber auch nochmal so großzügig zeigt, darf bezweifelt werden.

Am morgigen Sonntag prophezeit der Wetterbericht schönes Wetter und wir prophezeien viele Radfahrer, die auf der Wasserbachstraße zwischen Leonberg und Silberberg unterwegs sein werden. Wir haben daher beschlossen morgen eine Fahrrad-Verkehrszählung durchzuführen. Schau mer mal, was dabei herauskommt.




Freitag, 14. August 2009

Forderung nach einer vernünftigen Rad-und Fußweglösung

Unser Treffen am 13. August war allein dem Thema Rad-und Fußweg gewidmet. Zwar sehen wir es durchaus positiv, dass sich der Gemeinderat auch nach seiner Wahl noch an die Diskussionsveranstaltung, zu der die Spitzenkandidaten der im Leonberger Gemeinderat vertretenen Parteien auf Einladung des Bürgervereins in die Thomaskirche gekommen waren, erinnert hat und versucht hat eine Lösung zu finden. Allerdings können wir diese Lösung, die in der hier zu sehenden Karte als rote Linienführung zu erkennen ist, nur als eine Erste-Hilfe-Sofortmaßnahme akzeptieren.



Was uns bei diesem Vorschlag der Stadt vor allem stört, ist, dass dabei die Straße auf dem Weg Richtung Silberberg zweimal überquert werden muss. Dies stellt vor allem für Kinder und ältere Radfahrer eine zusätzliches Gefährdungspotential dar.

Dies ist kein Konzept, sondern Flickschusterei und trägt der Bedeutung, die diese Straßenverbindung nicht nur für uns Silberberger hat, sondern für viele Fahrradfahrer, die aus Richtung Osten kommend (z.B. vom Glemstalweg) in den Nordschwarzwald wollen, in keiner Weise Rechnung.

Unsere Forderung kann daher nur lauten: Ausbau eines Fuß- und Radweges parallel zur bestehenden Wasserbachstraße - getrennt durch einen Grünstreifen - bis zur B295, wo zur Zeit drei Radwege (u.a. Glemstalradweg) im Nichts enden.

Radwegvarianten, die entlang von irgendwelchen Feldwegen abseits der Straße führen, lehnen wir aus Sicherheits- und Akzeptanzgründen ab.

Dass darüber hinaus die Fahrbahn wieder in einen normal befahrbaren Zustand gebracht werden muss - die Straße wird zu Zeit durch die abbröckelnden Ränder immer schmaler -, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Am Samstag, den 15. August um 17.00 Uhr treffen wir uns - am besten mit Fahrrad - zum Lokaltermin beim Hof der Familie Keppler. Von da aus schauen wir uns die aktuelle Planung vor Ort an und vielleicht können wir dann daraus auch schon konkrete Vorschläge für die Stadtverwaltung erarbeiten.

Mittwoch, 12. August 2009

Echo: Startveranstaltung am 07.08.09 und Weiteres

Hier kann der Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung (LKZ) - wie er auf Seite I unten der Lokalseite erschien - nachgelesen werden: LKZ 10.08.2009.

Eine gekürzte Fassung wurde am selben Tag auch in die Strohgäuausgabe gebracht - hier dann auf S. IV unten: LKZ 10.08.2009_Strohgäu.

Als aktuelle Ergänzung die Pressemitteilung der Stadt Leonberg zu den Themen "Radweg" und "Lärm" vom 12.08.09 und die Wiedergabe der PR-Mitteilung in der LKZ vom 13.08.09 auf S. II.

Urheberrechtlicher Hinweis: Die LKZ-Beiträge wurden mit freundlicher Genehmigung der Leonberger Kreiszeitung eingestellt.

Samstag, 8. August 2009

Silberberger fühlen sich durch Autobahnlärm gestört


Trotz Sommerwetter, Ferienzeit und VFB-Spiel sind am 7. August rund 30 Silberberger Bürger unserem Aufruf gefolgt und zum SIT gekommen. Darunter waren auch der neue Vorsitzende des Bürgervereins Hans Jörg Hoffmann - auf dem Bild im regen Gespräch mit Manfred Schmitt, der die Veranstaltung moderierte - und einigen Herren aus dem erweiterten Vorstand des Bürgervereins.

In seiner Anmoderation machte Manfred Schmitt klar, dass das Aktionsbündnis "Lebenswerter Silberberg" keine Konkurrenz zum Bürgerverein sein will und darf. Es geht vielmehr darum, alle Silberberger, die sich durch die Auswirkungen, die durch den Ausbau der A8 entstanden sind - subjektiv empfundene Zunahme des Lärms bei Hochdrucklagen,
Radfahrer und Fußgänger gefährdende Straßenführung unter der Autobahnbrücke - zum Engagement und zum Einbringen ihrer Kompetenzen zu bewegen. Je schneller unsere Anliegen aus der Welt geschafft sind, umso schneller wird auch das Aktionsbündnis wieder in der Versenkung verschwinden.

Nachdem von unterschiedlichen Seiten über das, was bisher geschah, berichtet wurde, einigte man sich im Plenum schnell darauf, für die beiden Themengebiete - Radweg, Straße - und Autobahnlärm jeweils unterschiedliche Arbeitsgruppen zu bilden, die sich gezielt mit der Thematik auseinander setzen werden und dann über das jeweilige weitere Vorgehen entscheiden.

Die Arbeitsgruppe Rad-,Fußweg und Straße hat bereits einen festen Termin für das nächste Treffen vereinbart -13. August, 20.00 Uhr im SIT - um die bereits im Bürgerverein vorhandenen Unterlagen und den Schriftwechsel zu sichten. Nachdem zunächst überhaupt kei Rad-, Fußweg geplant war, hat der Gemeinderat ja nun zumindest einen Rad-,Fußweg zwischen den Wasserauffangbecken der Autobahnbrücke zugestanden. Dieser Weg würde allerdings ein zweimaliges Queren der Straße erfordern und dadurch - vor allem für Kinder - die Gefährdung nur verlagern. Die Gruppe will dazu machbare Alternativen entwickeln und an die Stadt herantragen.

Die Lärmgruppe verfügt seit einigen Tagen über ein Lärmmessgerät und die ersten nächtlichen Messungen wurden auch bereits durchgeführt. Wir wollen versuchen an allen Referenzpunkten des Planfeststellungsverfahrens nächtliche Messungen durchzuführen, vorzugsweise natürlich bei Schönwetter und Ostwind. Sind dabei aber natürlich auf die Bewohner der jeweiligen Häuser angewiesen, diese zu kontaktieren ist unsere nächste Aufgabe. Mit dem Datenmaterial im Rücken werden wir dann versuchen Unterstützung von Seiten der Stadt zu bekommen. Auch die Koordination mit Rutesheim und Weissach, die ebenfalls nicht bereit sind die neue Lärmsituation widerstandslos hinzunehmen, muss gesucht werden.

Unsere Forderungen, die wir dem Regierungspräsidium bereits schriftlich vorgelegt haben, sind
1. Geschwindigkeitsbegrenzung auf max. 100 km/h als Sofortmaßnahme
2. Lärmsanierung der Wasserbachtalbrücke
3. Aufforstung des Lärmschutzwalls als zusätzliche Lärmschutzmaßnahme

Ich denke, alle Anwesenden haben durch die Veranstaltung neue Impulse bekommen und wenn wir am Ball bleiben, dann haben wir auch Aussicht auf Erfolg.

Sonntag, 2. August 2009

Wer hat Ideen?

Wer gute Ideen für das weitere Vorgehen hat, darf sie hier zum Besten geben.

Blog-Nutzung

Das ist der erste von mir eingerichtete Blog und ich gestehe, so richtig blick ich es noch nicht.
Der Blog soll dazu dienen, diejenigen, die etwas gegen den Lärm bzw. für eine sicherere Straßenführung nach Leonberg unternehmen wollen, besser zu koordinieren. Ein Blog kann (wenn man sich eingearbeitet hat) helfen viel Zeit und Papier zu sparen. Z.B. weil man nicht 50 Leute nacheinander anrufen muss. Oder auch weil man nicht 50 Kopien verteilen muss.

Der Blog ist öffentlich! Bitte beachtet dies bei Kommentaren. Unter der Adresse http://www.blogger.com/content.g kann man sich über die Richtlinien (keine obszönen Inhalte, kein Aufruf zur Gewalt, keine Diskriminierung etc.) zur Veröffentlichung informieren.

Man kann den Blog nur als Leser nutzen, dafür muss man sich nicht anmelden. Wer sich aber aktiv beteiligen will (wünschenswert) schreibt bitte eine e-mail an lebenswerter.silberberg@gmail.com, er bekommt dann eine Einladung als Autor und kann dann auch "posten".

Kommentare kann man schreiben, indem man sich anmeldet. Wer sich nicht anmelden möchte, kann seine Kommentare auch unter "anonym" abgeben, sollte dann unter den Kommentar aber seinen Namen schreiben.

Wer Erfahrungen mit Blogs hat und Ideen hat, wie wir diesen Blog noch besser nutzen können, darf mich gerne beraten.

Angie Weber-Streibl


Gründungstreffen des Aktionsbündnisses "Lebenswerter Silberberg"


Am Freitag, den 7. August findet im SIT, Elsterweg, Leonberg-Silberberg, um 20.00 Uhr ein erstes Treffen des zu gründenden Aktionsbündnis "Lebenswerter Silberberg" statt.

Ziel dieses Aktionsbündnisses soll es sein - in Kooperation mit dem Silberberger Bürgerverein - gegen den Autobahnlärm, der seit dem Ausbau und der Freigabe aller sechs Spuren für viele Silberberger Bürger subjektiv stark zugenommen hat (insbesondere bei Ostwind/Hochdruck/Schönwetterlagen), zu kämpfen.

Darüber hinaus wollen wir uns für einen Fahrradweg von Silberberg Richtung Ezach einsetzen, denn die momentane Situation ist - besonders unter der Brücke - für Fussgänger und Radfahrer lebensgefährlich.

Am 27. September wird der OB gewählt, wir müssen versuchen, die beiden Kandiaten - am besten gemeinsam - zu uns einzuladen und verbindliche Zugeständnisse von ihnen zu bekommen.

Wir brauchen viele Aktive mit guten Ideen, damit der Silberberg für uns lebenswert bleibt.

Kontakte:
über Blog-Kommentar
e-mail: lebenswerter.silberberg@googlemail
Telefon: 07152-904070 (AB) Angie Weber-Streibl